18. April 2012
Viele Leute brauchen nach der Schule eine Art Auszeit. Dem kann ich mich nur anschließen. Wer stundenlang den Paukern zugehört hat, der muss im Anschluss auch mal abschalten dürfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass jeder dieses Ritual anders begeht. Wenige legen sich einfach vor den Fernseher und versuchen dort zu entspannen. Ich hätte gedacht, dass dies viel häufiger vorkommt. Weiter verbreitet ist der Sport. Aber da viele lieber einen Gemeinschaftssport betreiben, kann dies nicht gleich nach der Schule stattfinden. Zumindest nicht, wenn man in einem Sportverein eingetragen ist. Dennoch denke ich, dass Sport eine sehr gute Lösung ist. Manchmal denke ich, dass meine Entspannung auch mit Sport verbunden ist. Ich höre nämlich zum entspannen Musik. Dabei bewege ich mich sehr viel im Zimmer auf und ab. Dies ist eine Zeit, bei der ich sehr schön abschalten kann. Hier bekomme ich die Probleme des Alltags aus dem Kopf und kann auch mal an etwas anderes denken.
Besonders gerne höre ich die rockige Musik von Silly. Auch wenn es diese Band schon seit geraumer Zeit gibt, so empfinde ich die Musik von Silly als zeitlos. Sie wird mir zweifelsfrei auch noch in dreißig Jahren gefallen. Die Musik von Silly lässt mich meine Sorgen vergessen und dies klärt meinen Kopf. Aber egal ob Musik, Sport oder Fernsehen, wichtig ist nur, dass alle etwas finden um ihren Stress abzubauen. Wer diesen tagtäglich mit sich herumträgt, der wird irgendwann daran kaputt gehen. In der Schule heißt das zum Außenseiter zu werden oder schlechte Noten zu bekommen.
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21. März 2012
Jeder hat so gewisse Urlaubsziele, zu denen man immer wieder gern reisen will und natürlich bin auch ich in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Bei mir ging die Liebe sogar so weit, dass ich mich kurzer Hand dazu entschlossen habe, hier in Deutschland meine Taschen zu packen, um dorthin auszuwandern. Schon seit meinem ersten Urlaub auf Teneriffa wurde mir ziemlich schnell klar, dass dies der Ort ist, an dem ich mein Leben verbringen will. Klar wusste ich auch, dass ich mich um einige Dinge kümmern muss, denn schließlich muss man auch auf einer Trauminsel wie Teneriffa zusehen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient. Ich hatte damals wirklich Glück, denn ich konnte mir meine Leidenschaft das Tauchen zu Nutze machen und inzwischen arbeite ich seit vier Jahren erfolgreich als Tauchlehrer auf meiner Trauminsel. Ich gehöre zu den glücklichsten Menschen weltweit, denn ich habe hier auf Teneriffa all das, wovon ich schon immer geträumt habe. Ich kann am Strand liegen wann ich will, im Meer baden und ich kann mit meinem größten Hobby dem Tauchen meinen Lebensunterhalt verdienen. Was will ich mehr? Dennoch würde ich allen, die ebenfalls vorhaben auszuwandern, den Tipp geben, es nicht allzu locker zu sehen, denn ich hatte wirklich das große Glück, das einfach alles super gepasst hat. Wenn ich damals, vor 5 Jahren nicht das erste Mal Urlaub auf Teneriffa gemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich heute immer noch als Mechaniker in einer Autofirma angestellt und ich würde in Bremen leben. Aus meinem Teneriffa Urlaub wurde meine neue Heimat und ich fühl mich hier pudel wohl.
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15. März 2012
Mein Mann hat lange am städtischen Theater als Techniker gearbeitet und als dieses aus Kostengründen geschlossen werden musste, war er das erste Mal in seinem Leben arbeitslos. Finanziell kamen wir trotzdem gut zurecht, da ich als Mitarbeiterin in der Buchhaltung einer großen Firma in unserer Stadt ein gutes Einkommen hatte und das Arbeitslosengeld meines Mannes auch ganz ordentlich war. Natürlich blieb nun am Ende des Monats weniger Geld übrig, aber wir hatten sowieso immer gut gewirtschaftet, so dass wir auch über ordentliche Rücklagen verfügten, die nun eben etwas langsamer aufgestockt werden konnten.
Da mein Mann ja nun viel Zeit hatte, brachte er auf meine Bitte hin erst einmal in Haus und Garten einiges auf Vordermann, was vorher aus Zeitmangel immer zu kurz gekommen war. Zunehmend litt er jedoch trotzdem darunter, keine richtige Aufgabe mehr zu haben. Seine Bewerbungsbemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt, das zehrt natürlich am Selbstbewusstsein. Auf der Geburtstagsfeier einer guten Freundin lernten wir dann deren Cousin kennen. Dieser beabsichtigte bei uns in der Stadt ein Geschäft für Lichttechnik zu eröffnen und suchte händeringend noch technisch versierte Mitarbeiter.
Damit bot sich für meinen Mann die lang ersehnte Chance, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Er besuchte noch einen Lehrgang um sich in Sachen Lichtlösungen, LED Beleuchtungssysteme und LED Module auf den neuesten Stand zu bringen und fing dann zwei Monate im Geschäft des Cousins unserer Freundin an. Mittlerweile ist er ein ausgemachter Spezialist für LED Anwendungen und LED Projekte und wurde schon zum stellvertretenden Geschäftsführer befördert. Dass er nun regelmäßigere Arbeitszeiten hat als zuvor am Stadttheater, ist ein Aspekt, den wir beide auch sehr zu schätzen wissen.
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12. März 2012
Jeder Mensch hat irgendwelche Hobbys und natürlich bin auch ich keine Ausnahme. Dennoch gehöre ich nicht zu denen, die eine bestimmte Sportart treiben oder die in einem anderen Verein aktiv sind. Ich sammle etwas, aber keine Briefmarken oder Münzen, sondern ich besitze über 500 verschiedene Servietten aus aller Welt. Mein Mann hat sich inzwischen schon an die Tatsache gewöhnt, dass ich jede Serviette mit nach Hause nehme, die mir in die Hände kommt. Ich weiß nicht genau, wann das los ging mit meiner speziellen Sammelleidenschaft, doch ich weiß, dass ich es schon ziemlich lange mache. Manche meiner Bekannten finden es komisch, das ich Servietten sammle, aber ich denke das es nur so kurios rüberkommt, weil es eben nicht allzu viele Leute gibt, welche dieses Hobby mit mir teilen. Ich selber habe im Internet einige Frauen und Männer kennengelernt, die ebenfalls so vernarrt in Servietten sind, wie ich es bin. Mit einigen davon tausche ich hin und wieder die eine oder andere Serviette, die ich mehrfach habe. Meine Schmuckstücke bewahre ich in Alben auf, damit auch keine davon kaputt geht oder wohlmöglich noch verschmutzt wird. Manche meiner Servietten sind aus Seide oder sie sind aufwendig bedruckt und darauf bin ich ehrlich gesagt auch sehr stolz. Klar weiß ich, dass manche Menschen mein Hobby belächeln, aber für mich ist das noch lange kein Grund mit dem Sammeln meiner Servietten aufzuhören. Ich habe nun mal eine besondere Leidenschaft, aber ich stehe dazu, denn Münzen und Briefmarken sammeln kann ja jeder. Mal sehen wann mir die nächste, schöne Serviette in die Hände fällt.
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1. März 2012
Mehrmals jährlich besuche ich Barcamps, die verteilt in ganz Deutschland statt finden. Ich unter anderen Internetfreaks – ich liebe es. Ich lerne jedes Mal neue interessante Leute kennen und lerne viel aus den von den Teilnehmern selbstgestalteten Workshops. Da die Themen vor Ort erst Dingfest gemacht werden, weiß ich vorher nie was mich erwarten wird – das ist jedoch spannend und überraschungsreich. Ich treffe auch jedes Mal bekannte Gesichter wieder und man tauscht sich immer wieder aufs Neue gerne aus. Dank Sponsoren gibt es jedes Mal sehr leckere Buffets und für das leibliche Wohl ist somit bestens gesorgt. In den meisten Fällen ist dien gesamte Teilnahme an einem Barcamp komplett kostenlos. Die Anreise kostet mich natürlich etwas aber ich investiere gerne in eine Zugfahrt –auch wenn es weiter weg ist – denn die Teilnahme bereichert mich ungemein und ich habe es bis jetzt noch kein einziges Mal bereut an einem Barcamp teilgenommen zu haben. Besonders mag ich die anregenden Diskussionen die während eines Workshops entstehen – andere Ansichten und Meinungen sind mir sehr wichtig und ich erlange neues Wissen. Barcamps sind für jeden zugänglich der es gerne besuchen möchte – man muss sich jedoch vorher anmelden – damit eine Übersicht gehalten wird. Diese Camps leben von ihren Besuchern, denn es gibt keine Planung – der Teilnehmer, das könnte auch ich sein, gestaltet das gesamte Programm und jeder kann sich mit einbringen. Es ist auch erwünscht, dass jeder aktiv mitarbeitet. Ich habe auf jeden Fall große Freude an den Barcamps und versuche keines zu verpassen. Ich empfehle jedem Internetinteressierten und Wissenshungrigem Menschen den Versuch zu starten und ein Camp zu besuchen.
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29. Februar 2012
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die den Winter nicht leiden können. Im Gegenteil, ich liebe es, wenn es eiskalt ist und wenn es schneit. Ich mag lange Winterspaziergänge und ich habe auch kein Problem mit meinen, kleinen Geschwistern einen Schneemann im Garten zu bauen. Beinahe hätte das für mich dieses Jahr ausfallen müssen, denn meine alten Schneeschuhe sind mir zu klein geworden, obwohl ich eigentlich dachte, dass ich aus dem Wachstum raus sein sollte. Egal, meine Mutter merkte schnell, dass ich traurig war, weil meine Schneeschuhe vom letzten Jahr nicht mehr passten und sie fuhr gleich mit mir in die Stadt, um mir ein Paar neue zu kaufen. Schon im ersten Geschäft entdeckte ich wunderschöne, warme Stiefel, die mir auf Anhieb gefielen und die zum Glück auch perfekt passten. Meine Mutter bezahlte sie und ich war überglücklich über dieses Geschenk zwischendurch, denn schließlich hätte sie ja auch von mir verlangen können, das ich die Schneeschuhe von meinem, eigenen Geld bezahle. Das zeigte mir mal wieder einmal mehr, dass ich die tollste Mama habe, die man sich nur wünschen kann. Kurz nachdem wir zu Hause angekommen waren, trommelte ich meine Geschwister zusammen, denn wie jedes Jahr lassen wir uns es nicht nehmen, einen großen Schneemann in unserem Garten zu bauen. Die passenden Schuhe hatte ich ja nun und nachdem wir uns alle mollig warm angezogen hatten, konnte der Spaß im Schnee losgehen. Meine neuen Schneeschuhe, die mir meine Mutter gekauft hat, sind echt toll, nicht nur weil sie cool aussehen, sondern weil ich in ihnen super warme Füße habe, die dank des wasserdichten Stoffes auch nicht nass werden.
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21. Februar 2012
Von manchen Familienmitgliedern und Freunden werde ich gern als verrückt bezeichnet, weil ich zu den wenigen Menschen gehöre, die an spirituelle Fähigkeiten glauben. Ich kann jetzt nicht mal genau sagen, wieso das der Fall ist, sondern ich weiß nur, dass ich es als Kind schon spannend fand, Literatur über dieses Thema zu lesen oder mir Filme anzuschauen. Meine ganze Wohnung ist voll mit Buddha Figuren und selbst an meiner Eingangstür steht eine riesige Buddha Statue, denn ich bin der festen Überzeugung, dass sie mir Glück bringen und das in allen Lebenslagen. Natürlich gehe ich auch arbeiten und wenn ich nach Hause komme, schnappe ich mir mein Meditationskissen um meinen Körper wieder zur Ruhe zu bringen, denn ich habe viel Stress und Hektik in meinem Job, doch beim Meditieren schaffe ich es ganz schnell, meinen Akku wieder aufzuladen, wie ich gerne sage. Ich finde, das jeder etwas haben sollte, an das man glaubt, manch einer glaubt an Gott und ich eben an die Kraft des Buddha. Ich mag die Leute nicht, die mich auslachen, nur weil ich eine andere Art und Weise für mich gefunden habe, mit meinen Stresssituationen im Alltag fertig zu werden. Eigentlich ist es mir egal, was andere Personen über mich denken aber dennoch finde ich, dass es nicht zu viel verlangt ist, bestimmte Vorlieben und Rituale von Leuten in seinem Umfeld zu akzeptieren. Ich würde doch auch niemanden kritisieren nur weil derjenige an Gott glaubt, im Gegenteil jeder sollte seinem ganz persönlichen Glauben nachgehen, egal in welche Richtung dieser geht. Ich glaube an die Kraft des Buddhas und das wird sich auch nicht ändern.
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14. Februar 2012
Im Outlet habe ich immer die Chance Artikel der führenden Hersteller zu deutlich günstigeren Preisen zu erwerben, als im regulären Verkauf. Waren aus vergangenen Kollektionen, B-Ware aber auch Rückläufer sowie Ware aus Überproduktion kann ich kaufen und dabei von den hohen Rabatten profitieren. Das Outlet muss nicht vom Hersteller der Produkte betrieben werden. Mitunter gibt es Läden, die verschiedene Marken anbieten. Im Jahr 1971 entstand diese Idee des günstigen Abverkaufs von Restbeständen in den USA. Im Laufe der Zeit wurde die Idee revolutioniert und ganze Center entstanden. Seit Ende der 90er Jahre konnte sich das Prinzip auch in Deutschland durchsetzen. Die Center werden meist auf großen Flächen errichtet, so dass zahlreiche Parkplätze zur Verfügung stehen. In einem Outlet finde ich nahezu alles, was das Herz begehrt. Kleidung, Schuhe, Schmuck, aber auch Geschirr, Elektroartikel und Süßwaren gehören zu den beliebtesten Objekten. Je nach Center und Lage dessen, unterscheidet sich das Angebot der Hersteller. Die Fabrikläden werden ebenfalls nach dem Ermessen der Nachfrage ausgewählt. Mitunter ist die regionale Lage für einige Hersteller von größerem Interesse und daher ausschlaggebend für oder gegen den jeweiligen Standort. In den meisten Centern werden zusätzlich Restaurants, Cafes oder Imbissstuben integriert, um den möglichst langen Aufenthalt des potenziellen Kunden angenehm zu gestalten. Gerade vor den Feiertagen bekomme ich zu den herkömmlichen Rabatten zusätzliche Angebote präsentiert, sodass sich die Schnäppchenjagd doppelt lohnt. Sofern ich nicht mit dem eigenen Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Verkaufsflächen gelangen kann, bieten einige Reiseunternehmen organisierte Fahrten zu den deutschen Zentren an. Im Internet erfahre ich welcher Anbieter in dem jeweiligen Center zu finden ist.
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10. Februar 2012
Endlich meine erste Wohnung, ganz alleine für mich. Ich war vielleicht happy, als ich den Mietvertrag endlich unterschreiben durfte und mit der Gestaltung meiner eigenen 4-Wände beginnen konnte. Zuerst einmal riss ich da alle alten Tapeten herunter und tapezierte alles mit Raufaser, anschließend bekamen die Wohnzimmerwände ein wenig Farbe und mein Schlafzimmer hielt ich klassisch weiß. Als alle Möbel dann ihren Platz fanden, war ich aber immer noch nicht so ganz mit meinem Werk zufrieden, irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas. Ein schönes Wandtattoo für das Schlafzimmer musste her und so stöberte ich erst einmal ein wenig im Internet.
Auf diese Weise fand ich dann nicht nur ein schönes Wandtattoo für das Schlafzimmer, sondern auch gleich schöne Küchen Wandtattoos für jeden Geschmack. Mit wenigen Musklicks war die Bestellung erledigt und ich konnte es kaum erwarten bis der Postbote mein Päckchen bringen würde. 3 Tage später war es endlich soweit, mit wenigen Handgriffen bekam mein Schlafzimmer einen afrikanischen Touch und meine Küchenwand ziert nun ein einladender Schriftzug. In wenigen Minuten gefiel mir meine neue Wohnung, um einiges besser und auch Freunde waren begeistert von dieser Gestaltungsmöglichkeit.
Natürlich kann man schöne Küchen Wandtattoos für jeden Geschmack, aber nicht nur im Internet finden, auch in diversen Baumärkten und anderen Fachgeschäften habe ich diese bereits gesehen. Ich kann jedem nur raten, es einmal selbst auszuprobieren, denn der positive Effekt ist wirklich enorm. Für wenig Geld konnte ich so mein Schlafzimmer, aber auch meine Küche in einem ganz neuen Glanz erstrahlen lassen und fühle mich jetzt rund, um wohl in meinen ersten eigenen 4-Wänden.
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9. Februar 2012
Beruflich arbeite ich seit einigen Jahren bei einer Eventagentur, die sowohl eigene Veranstaltungen offeriert, als auch Teilnehmer zu kooperierenden Anbietern vermittelt. Zu dem Job bin eher zufällig gekommen. Nach der Geburt meines Sohnes wollte ich erstmal ausgiebig die Elternzeit genießen und frühestens wieder arbeiten, wenn er mit drei Jahren eine Kindertageseinrichtung besuchen kann. Die Firma, in der ich vorher einige Jahre im Büromanagement gearbeitet hatte, war inzwischen in Konkurs gegangen, so dass ich mich völlig neu orientieren musste. Eine gute Freundin erzählte mir, dass in der Eventagentur, in der sie tätig ist, demnächst jemand in Teilzeit für die Büroorganisation gesucht wird, da die Kollegin heiratet und danach wegziehen wird.
Das passte natürlich hervorragend, da ich ohnehin wegen des Kindes noch nicht gleich wieder voll irgendwo einsteigen wollte. Also bewarb ich mich und wurde auch prompt genommen. Das Arbeitsklima begeisterte mich von Anfang an. Mir gefiel die lockere und ungezwungene Art, wie dort miteinander umgegangen wurde. Egal was die potentiellen Kunden auch für Wünsche äußersten, mit viel Kreativität und hochprofessionell wurde an der Umsetzung gearbeitet. Die Agentur hatte irgendwann mal für einen Firmenkunden die Idee eines Krimidinners entwickelt.
Die waren begeistert und inzwischen kann man bei uns die Krimidinner bundesweit buchen. Es gibt verschiedene Akteure, die das in den unterschiedlichen Regionen originell umsetzen. Privatkunden haben häufig Interesse an Tandemspringen, etwa als außergewöhnliches Erlebnis zur Verlobung oder zum Hochzeitstag. Anfangs habe ich Anfragen nur entgegengenommen aber schnell wurde ich auch die Organisation der Events integriert. Wenn heute jemand an einem Cocktail Kurs teilnehmen möchte, regle ich das gleich direkt mit unseren Partnerhotels bzw. –bars.
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